5 SEO-Fehler, die man 2018 vermeiden sollte

SEO-Fehler, die man 2018 vermeiden sollte

Suchmaschinen-Optimierung habe ich bereits in meinem vorherigen Beitrag erwähnt. Online-Marketing wird immer wichtiger, wobei man das konventionelle Marketing nicht vergessen sollte. Allerdings gibt es immer noch sehr viele Fehler, die einfach vermieden werden sollten. Diese Fehler habe ich einmal zusammengesucht und möchte die 5 häufigsten und fatalsten Fehler mal erläutern.

Englischsprachige Leser können auch einmal bei MySiteAuditor vorbeischauen. Ich stütze mich überwiegend auf diesen Artikel. Denn das Unternehmen hat eine Millionen Internetseiten untersucht und die markantesten Fehler einmal veröffentlicht.

Google Rankingfaktoren – woher weiß ich, was wirklich wichtig ist?

Hierzu gibt es immer wieder aktuelle Studien. Beispielsweise veröffentlicht Searchmetrics eine Studie über die Rankingfaktoren und wie diese an Signifikanz dazugewonnen oder verloren haben. Einige Faktoren kommen auch ganz neu hinzu. Denn Google führt ständig neue Updates durch. Anfang Dezember wurde die Länge der Meta-Description noch erhöht.

Eine aktuelle Studie von MOZ zeigt auch viele Ranking-Faktoren auf und ist sogar noch etwas genauer. Deswegen stütze ich mich nun auf diese Studie. Die aktuelle Studie habe ich hier einmal verlinkt.

5-SEO-Fehler, die man 2018 vermeiden soll

Ich liste die fünf Fehler nun einmal auf und erkläre Sie dann nachfolgend etwas genauer. So können Sie selbst entscheiden, ob Sie den Artikel auch weiterlesen oder nicht. Einige Tipps werde ich sicherlich noch parat haben.

  1. Bilder fehlerhaft optimiert
  2. Thin-Content
  3. Flash-Dateien
  4. Backlinks, die unseriös sind
  5. Kein Title-Tag

Fehler 1: Bilder fehlerhaft optimiert

Bilder sind für jeden Artikel wichtig und auch ich nutze gerne Bilder für meine Blogartikel. Diese veranschaulichen gewisse Thematiken einfach oder vereinfachen das Lesen des Artikels. Auch Google achtet sehr stark auf Bilder. Deswegen sollte man Bilder immer einbinden und diese auch entsprechend optimieren.

Beispielsweise kommt das Hauptkeyword dann in die Alt-Beschreibung. Alt ist die Abkürzung für alternative (engl.). Wenn ein Bild beispielsweise nicht korrekt angezeigt werden kann, dann wird der Alt-Text angezeigt. Etwa 67% der untersuchten Webseiten hatten keine Alt-Tags.

Zudem hatten 76% der Seiten einfach falsche Keywords im Alttext und auch der Bildname war oftmals fehlerhaft. Man sollte im Namen das Keyword verwenden. Schreibt man beispielsweise einen Artikel über Pariser Hotels, sollte ein Bild wie folgt aussehen: pariser-hotels-stadtnah.jpg. Wichtig sind die Bindestriche. Unterstriche werden von Google ignoriert und falsch gelesen.

Fehler 2: Thin-Content

Spätestens seit April 2010 ist Content King. Denn seitdem gibt es das Hummingbird-Update von Google. Dieses Update versucht, die Qualität der Internetseiten maßgeblich zu heben. Google ist zwar nur eine Maschine und kann den Mehrwert der Seite nur grob berechnen, jedoch gibt es viele Metriken auf die Google achtet. Hier sind einige Metriken:

  • Interne CTR: je mehr Seiten der Besucher aufruft, desto interessanter ist die Seite zu diesem Thema
  • Bounce-Rate: je geringer die Bounce-Rate, desto informativer ist der Inhalt
  • Time-On-Site: je länger man auf einer Seite verweilt, desto interessanter muss der Inhalt sein

Fehler 3: Flash-Dateien

Zwar hat die Untersuchung ergeben, dass nur etwa 7% noch Flash nutzen. Dies sind bei 1.000.000 Seiten immer noch 70.000 Seiten. Das Problem ist, dass Google Flash nicht erkennen kann. Wenn hier beispielsweise wichtiger Text angezeigt wird, wird dieser von Google einfach nicht erkannt.

Des Weiteren können auch viele Smartphones oder Tablets diese Dateien nicht korrekt anzeigen. Da immer mehr Internetseitenzugriffe durch mobile Endgeräte entstehen, sollte man schleunigst auf HTML5 umstellen und so eine Google-freundliche Seite haben.

Fehler 4: unseriöse Backlinks

Backlinks werden immer unwichtiger. Schließlich ist dies ein Faktor, den man sehr leicht manuell manipulieren kann. Deswegen versucht Google andere Faktoren zu finden, die ebenso zuverlässig sind. Da hier keine Abhilfe gefunden werden konnte, untersucht Google die Backlinks einfach genauer. Wenn der Backlink unnatürlich erscheint, dann wird dieser als negativer Faktor bewertet.

Ein negativer Faktor könnte Ihrer Seite stark zusetzen. So können Sie beispielsweise schnell viele Rankings verlieren oder sogar eine Abstrafung erhalten. Teilweise versucht die Konkurrenz sogar so die Seite auszuschalten. Deswegen sollten Sie Ihre Backlinks immer überprüfen. Sie können diese nämlich bei Google melden und dann werden diese nicht gewertet.

Ebenso sind auch nofollow-Backlinks wichtig. Schließlich sind Wikipedia-Backlinks immer auf nofollow gesetzt. Dennoch achtet Google sehr stark auf diese. So wird nämlich das Vertrauen weitergegeben und keine Linkkraft der Seite.

Backlinks sind ein sehr heikles Thema. Wenn ich dazu noch mehr schreiben soll, dann schreiben Sie einfach einen Kommentar oder schreiben Sie mir über Kontakt.

Fehler 5: Title-Tags fehlen

Title-Tags sind unglaublich wichtig. Diese senden das stärkste On-Page-Signal an Google. Wenn Ihr Titel zu lang ist oder einfach wichtige Keywords fehlen, dann wird Google Ihre Seite auch gleich schlechter bewerten. Achten Sie darauf. Nutzen Sie hierfür beispielsweise das kostenfrei Tool von Sistrix. Dieses finden Sie hier.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen nun einige Fehler aufzeigen. Konnten Sie etwas mitlernen? Haben Sie noch weitere SEO-Fehler? Kommentiere Sie diese!

 

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